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Widerstand im Lager
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Widerstand gab es sicherlich in Form
von Sabotageakten, wobei es keine gesicherten Kenntnisse darüber
gibt. Aber die Saboteure haben bestimmt auch keinen Wert darauf gelegt,
dass ihre Aktivitäten bekannt werden. Offenen Widerstand gab es als Streik in einem Hamburger Außenkommando um die Arbeitsbedingungen zu verbessern, was ihnen auch zugestanden wurde. Im Sandbosteler Hauptlager verweigerten französische Unteroffiziere die Arbeitsaufnahme, weil sie nach der Genfer Konvention nur zu Aufsichtszwecken herangezogen werden durften, oder italienische Offiziere verweigerten geschlossen die Anwerbungsversuche der Wehrmacht. |
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Seit April 1944 verfügte eine Widerstandsgruppe
im Lager über einen selbst gebauten Kurzwellensender, über die
Kriegsberichte der BBC empfangen werden konnten und die an andere Gruppen
weiter gegeben wurden. So waren die Teile der Kriegsgefangenen ganz gut
über die militärische Lage in Deutschland informiert. Die verschiedenen
französischen Gruppen vereinigten sich zu einer zeitweise 1200 Mann
starken Untergrundarmee. |